đŸŒŸ Ein Blumenbeet anlegen

👉Wir zeigen dir in 3 Schritten, wie du in deinem Garten dein altes Beet bereit machst fĂŒr deine Pflanzen:🙌

 

Schritt 1: Unkraut entfernen im Blumenbeet ✅

 

Blumenbeet anlegen, Unkraut entfernen

 

 

Als erstes solltest du damit beginnen das Unkraut mit einem starken Wurzelsystem, wie z.B. Löwenzahn und Disteln, zu entfernen. Am besten nimmst du dafĂŒr eine Grabegabel und entfernst die Wurzeln komplett, sonst wĂ€chst das Unkraut schnell wieder nach. Selbst kleine Wurzelreste können wieder austreiben und dir und deinen neuen Pflanzen das Leben schwer machen.đŸ˜€

 

👉Wurzeln mit der Grabegabel entfernen 

Blumenbeet anlegen, Unkraut entfernen mit der Grabegabel

 

Möchtest du dein Beet auf einer vorhandenen RasenflĂ€che platzieren, so musst du die Grasnarbe in Form des geplanten Beetes vor dem Umgraben mit einem Spaten waagerecht abheben und vom Beet entfernen. (💡Was ist eine Grasnarbe?: ZusammenhĂ€ngender Bewuchs des Bodens durch GrĂ€ser)🆗

 

Schritt 2: Das Beet umgraben ✅

 

Blumenbeet anlegen, Beet umgraben, Boden umgraben

 

 

Nun beginnt das Graben und Lockern des Bodens. Am besten nimmst du einen Spaten oder eine Grabegabel. Beim Umgraben hebst du ein StĂŒck der Erde aus der FlĂ€che (spatentief) und wirfst sie umgedreht wieder zu Boden. Große Brocken solltest du auseinander teilen. Das Beet ist optimal vorbereitet, wenn es keine groben Klumpen mehr gibt und der Bodenaktivator und DĂŒnger gleichmĂ€ĂŸig verteilt ist. Der Sinn des Umgrabens ist das Lockern des Bodens, deshalb solltest du zum Schluss mit dem Rechen die FlĂ€che eben machen.

💡Good to know:

Das Umgraben verĂ€ndert das BodengefĂŒge und den Lebensraum von Bodenlebewesen – grab deinen Garten daher nicht jedes Jahr um, sondern nur bei der Neuanlage eines Beetes oder bei stark verdichteten Böden.

 

 

Schritt 3. Gartenboden natĂŒrlich verbessern und dĂŒngen ✅

Nach dem Umgraben und vor der Neubepflanzung solltest du deinen Gartenboden verbessern, denn eine gute BodenqualitĂ€t ist die Grundvoraussetzung fĂŒr gesunde und starke Pflanzen in deinem Gartenbeet.  

 

💡Good to know:

Wie ein gesunder Boden aussieht und riecht?

Eine krĂŒmelige Struktur, Asseln oder RegenwĂŒrmer sind ein gutes Zeichen. Riecht der Boden angenehm, wie guter Waldhumus oder liegt FĂ€ulnis in der Luft? Dann könnte das ein Zeichen fĂŒr Bodenverdichtung und StaunĂ€sse sein.

Als Grundlage fĂŒr alle Böden kann man organischen Bodenaktivator ganzjĂ€hrig verwenden, er reaktiviert mĂŒde (nĂ€hrstoffarme) Böden, verbessert den pH-Wert der Erde und kurbelt den sogenannten Luft-WĂ€rme-Wasser-Haushalt des Erdreichs an. Der Bodenaktivator eignet sich fĂŒr alle ausgelaugten und verdichteten Böden und verbessert die BodenqualitĂ€t- und Struktur auf natĂŒrlicher Art und Weise.

So geht’s: 👇

Nach dem Lockern des Bodens kann der Bodenaktivator oberflĂ€chig ausgebracht (ca. 150-200 g/mÂČ) und ein wenig einhackt werden. Anschließend wĂ€ssern. 

 

💡Good to know:

Insbesondere bei Gartenneuanlagen sind die Böden infolge der Bauarbeiten meist biologisch tot und enthalten oft auch zu wenig Humus und NĂ€hrstoffe. Zudem sind die Böden oft durch schwere Maschinen verdichtet. Die Wurzeln der Pflanzen können diese verdichteten Schichten nicht durchdringen. Abhilfe kann ein Bodenaktivator sowie die richtige DĂŒngung schaffen, um den Boden wieder zu stĂ€rken.

Neben der Verwendung des Bodenaktivators, empfehlen wir zur regelmĂ€ĂŸigen DĂŒngung mit biologischem LangzeitdĂŒnger wie z.B. HornspĂ€nen. HornspĂ€ne werden aus den Hörnern und Hufen von Rindern gewonnen und eignen sich fĂŒr Stauden, GemĂŒse und Obst gleichermaßen. Sie können fĂŒr alle Bodenarten verwendet werden, da sie keinen Einfluss auf den pH-Wert haben. Einer der Vorteile dieses StickstoffdĂŒngers ist, dass eine Überdosierung praktisch unmöglich ist. Da der Zersetzungsprozess je nach GrĂ¶ĂŸe der Körnung lĂ€nger dauert, kann man die DĂŒngung bereits vor der Einpflanzung durchfĂŒhren.

So geht’s:👇

Einfach die HornspĂ€ne lose auswerfen (etwa 50 g pro Quadratmeter) und anschließend mit dem Rechen im Boden verteilen. Im Anschluss wird das Beet gewĂ€ssert, was zur Aktivierung und Freisetzung des Bodenaktivators und DĂŒngermittels fĂŒhrt. Wenn du gleich im Anschluss deine Bepflanzung vornimmst, brauchst du erst nach dem Einpflanzen wĂ€ssern.

 

💡Good to know:

Um die Langlebigkeit der Staudenanpflanzung zu fördern und gleichzeitig deinen Pflegebedarf zu minimieren, ist es am besten, die Auswahl der Stauden von den Standort- und BodenverhÀltnissen in deinem Garten abhÀngig zu machen und nicht umgekehrt zu versuchen, einen eigentlich falschen Standort passend zu machen.

 

Richtiger Pflanzzeitpunkt

Idealerweise pflanzt man Stauden und Gehölze im FrĂŒhling ab Anfang April bis Ende Mai ein, dann wenn es nicht mehr friert, so haben die Pflanzen ausreichend Zeit einzuwachsen, um den kommenden Winter zu ĂŒberstehen. Im Sommer muss bedacht werden, dass es zu erhöhten WĂ€rmeperioden kommt und die Pflanzen ohne tiefes Wurzelwerk schnell vertrocknen könnten, daher ist eine Pflanzung im Juni, Juli und August nicht ideal. Möchtest du trotzdem pflanzen, sorge fĂŒr ausreichend BewĂ€sserung. Im Herbst sind die Monate September und Oktober super fĂŒr die Bepflanzung geeignet. Am besten werden Bodenarbeiten nur bei trockenen Wetterbedingungen durchgefĂŒhrt, wenn der Boden nicht zu feucht ist.

 

Und nun Einpflanzen

Nun hast du alles geschafft und kannst deine Pflanzen in dein Beet einsetzen. đŸ’ȘSorge vor dem Einsetzen der Pflanzen dafĂŒr, den Wurzelballen zu durchfeuchten, indem du die Pflanzen zum Beispiel in einem Eimer Wasser eintauchst. Nach dem Bepflanzen muss das Beet ebenfalls ausreichend bewĂ€ssert werden.

Happy Gardening!đŸŒŸ

Deine Nathalie & Julia ✹